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Wir erobern die Camargue ! |
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Sommer 2009 |
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Zu meinem 18. Geburtstag bin ich in die Camargue nach Astoin, 12 km von Saintes-Maries enfernt verreist. 9 Stunden unterwegs zusammen mit meinem Weggefährten Duc und einer kleinen Neuen Mitsy, die in mich verknallt war! Sie ist mit Anick aus Neuenburg angereist, einer Dame, die auf meine Annonce hin geantwortet hat, um uns zu begleiten. Anick war eine grosse Hilfe, da sie die Region gut kannte. Aus einem eher utopischen Projekt entstand auch eine schöne Freundschaft. |
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Bei unserer Ankunft in Mas St.-Georges waren keine Stiere zu sehen. Dort werden aber Kumpels gezüchtet, die mir sehr ähnlich sehen. Brenda machte netterweise den Mädchen den Vorschlag das Wochenprogramm zusammen mit dem Führer Sylvain und dessen Gruppe zu absolvieren. Eine Superfamilie aus Savoyern! |
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Am Montag, brechen wir zu einem kurzen dreistündigen Ritt auf, zwecks Entdeckung der Umgebung. Ich kann euch kaum die Freude der Mädels beschreiben, die diese hatten, dass genügend freie Zeit zur Verfügung stand, um Saintesund die Füsse im 15-grädigen Wasser zu netzen !
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Am Dienstag lerne ich endlich das Meer kennen, Isabelle hat mir schon oft davon erzählt Pic-nic in der Pinède und Galopp am Privatstrand von Saintes-Mer, gepeitscht vom Wind und den Wind in der Mähne. Und dann habe ich zusammen mit meinen Freunden zum ersten Mal die Fähre bestiegen, um die kleine Rhone zu überqueren. Ich hatte gut Lachen, hier haben die Pferde Vortritt vor den Autos. |
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Am Mittwoch, einen halben Tag entlang den Kanälen bis zu den Ruinen des Forts..... Ich habe die Stiere aus der Nähe gesehen, die Reisfelder und ebenso auch die Nutrias, da hatte ich Angst denn die gibt es bei mir am Fusse des Juras nicht. Danach nutzen die Mädchen die Gelegenheit in Aigues Mortes die Festungen zu besuchen. |
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Donnerstag, ein feuchter Tag am Teich von Vacquarès, kilometerweit die Füsse im Wasser, absolut genial für mich, der ich es wenig schätze nass zu werden! Rachel ging am Abend nicht an die Bogeda von Arles, aber sie hat nicht viel verpasst, die Stiere waren bereits vorbei.... |
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Freitag : Heute haben wir Sylvain ganz für uns alleine. Er führt uns ans Meer, aber heute darf ich ein Bad nehmen. Was für ein Glücksgefühl. Isabelle und ich am Meeresstrand. Sie hat mich schon an viele Orte hin mitgenommen, aber das war absolute Spitze, ich konnte dazu noch die Flamingos bewundern. Wir haben es in vollen Zügen genossen, denn am Samstag und Sonntag hat es in Strömen geregnet. So konnten wir nicht mehr ausreiten. Die Mädchen waren auch enttäuscht, denn die Ferias wurden wegen der schlechten Witterung anuliert. |
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Da war es bereits Sonntag und Zeit heimzureisen. Ich wäre gerne noch einige Tage geblieben, aber Minus schien sich nach mir zu sehnen. Es bleiben Erinnerungen an diese besondere Vegetation, an die unzähligen Zugvögel, sowie an meine Freunde. Es sind dies sehr vielsietige Pferde, leicht führbar aber lebendig, grosszügig und robust.
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Erinnerungen an das Kreuz der Camargue, das überall anzutreffen ist, an den Stolz des Hirtenvolkes, Erinnerungen an diese tief verwurzelten Bräuche, an die Liebe, welche die Menschen des Landes Ihren Tieren gegenüber zeigen, Erinnerungen an die gegenseitige Hilfe in einer Region wo das Klima hart und der Boden arm ist, Erinnerungen an das Wasser, das am Anfang von alledem steht, das aber auch sehr heimtückisch sein kann.
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Die Camargue ist ein Naturpark, die Menschen haben gelernt dort in Rücksicht auf deren Besonderheit zu leben, in Einklang mit einer reichen Fauna. Die Stiere und die Pferde sind ihr Lebenssinn, diese Erde ist ihr Stolz. |
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Zurück in der Schweiz verlassen wir Mitsy und Anick, ich lade Duc und Rachel bei ihnen zuhause ab und die Mädels versprechen sich einen Fotoabend! Und trotz den vielen Kilometern, die uns voneinander trennen, haben sie uns weitere solch wunderschöne Tage versprochen. Eine so bewährte Equipe löst man nicht so schnell auf.
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Titus |
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