Spaziergang für Feinschmecker in Chevenez… |
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Grosse Zweifel am Sonntagmorgen bei Tagesanbruch, wird das Wetter durch den Tag hindurch wohl trocken bleiben? Nach dem zurückliegenden, katastrophalenSamstag, würde dieser erste Sommertag voraussichtlich eisig kalt werden! |
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Aber keineswegs. Kein einziger Regentropfen im Verlaufe des Tages, eine kleine, für die Jahreszeit etwas kühle Bise, aber keine Fliegen und schöne Sonnenabschnitte, kurz, das ideale Wetter für Wanderreiter! |
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Die Pferde abladen, das eine eingespannt, das andere gesattelt, so sind wir einige Minuten später aufgebrochen. Weitere Minuten später musste Eric der Gebrauch des Fotoapparates erklärt werden...
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Hübscher Spaziergang im Bô d’Estai. Die Eichen spriessen wieder und einige Gebiete wurden neu bepflanzt, aber die Verwüstung durch Lothar ist auch nach 10 Jahren noch zu sehen. Die Anhöhe des Hügels war durch das Unwetter kahl rasiert worden. Am Ende des Waldes eine Menschenmenge. Die Vorspeise erwartete uns. Bauern-Terrine und ein kleiner Salat. Die Fussgänger und Reiter hatten sich ebenfalls eingefunden. Zwei grosse Gespanne trafen ein, als wir wieder aufbrachen. Gratulation den Fahrern: Es gelang ihnen ihre Gespanne so zu platzieren, dass der Waldweg frei blieb. |
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Nach weniger als einem Kilometer, empfing uns ein anderer Hof für den Hauptgang: Schweinsfilet an Pfeffersauce, Rösti und Saisongemüse. Dazu Wein nach Lust und Laune eines jeden. Aahh, dieser Koch kannte sich mit seinem Fleisch aus und wählte die perfekte Garzeit, so dass das ganze Stück Fleisch seinen vollen Geschmack und seine Saftigkeit behielt.
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Die Fussgänger brachten sich in Sicherheit und wir platzierten uns so, dass dem Ausreisser keine Wahl blieb. Eine drohende Peitsche zu seiner Linken und ein schrecklicher Stacheldraht zu seiner Rechten.... oder eben anhalten und warten bis seine Reiterin bei uns eintraf. Die brave Stute, so konnte ich unterdessen feststellen, hat es vorgezogen zu warten. .. Ein weiser Entschluss. Vor unserem Eintreffen scheint es aber etwas Aufregung gegeben zu haben. Die Stute hatte nicht nur ihren Anbindestrick zerrissen, ihre Stallgefährtin hatte auch noch die Zügel zerhudelt. Ich habe ihnen meine Stricke angeboten. Als schüchterne oder auch wenig praktische Reiter, haben sie sich aber für Schnurstücke entschieden. |
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Da weder Eric noch ich Käsefans sind, fühlte sich Alain etwas allein gelassen, hat aber trotzdem kräftig zugegriffen und den Tomme und den Käse von Chaux-d Abel, die Ajoie degustiert, bequem auf dem Bremsklotz des Gig gelagert. Ich hatte Lust auf einen Kaffee.
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Die Organisatoren haben mir meinen Eindruck bestätigt: in diesem Jahr hatte es weniger Teilnehmer. Die "Spaziergänge für Feinschmecker" sind in der Westschweiz zahlreich geworden und die Leute reisen weniger umher. Die Fahrradfahrer z.B. scheinen anderswo eine Verabredung gehabt zu haben. |
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Auch die Gespanne haben diese Austragung gemieden. Hatten die Fahrer Angst vor den Höhenunterschieden? Mit gutem Material ausgerüstet und trainierten Pferden braucht man sich keine Sorgen zu machen. Na ja, was nicht war, kann noch werden, 2010 ist auch wieder ein Jahr. Ich danke l’Etrier Ajoulot für diesen gelungenen Spaziergang und all die feinen Speisen.Auf bald |
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